Sampling und Aliasing

Stufe 1: Wie aus einem stetigen Signal eine Zahlenfolge wird — und was dabei verloren geht.

Zeitbereich

Was ist zu sehen?

Blau: das Eingangssignal — die Vorlage, die ein echtes Oszilloskop nie zu sehen bekommt. Es hängt allein von Signalform und Signalfrequenz ab und bleibt stehen, wenn die Sample Rate verändert wird. Grün: die Samples. Orange gestrichelt: die ideale Rekonstruktion — so würde ein idealer Tiefpass aus einem unendlich langen Datensatz rekonstruieren. Unterhalb der Nyquistfrequenz liegt sie auf dem Eingangssignal; darüber wird sie zur Aliaskurve. Violett: dieselbe Rekonstruktion mit sin(x)/x, aber ausschließlich aus den Samples dieses Zeitfensters. Ihre Abweichung am Fensterrand tritt nur bei kurzen Datensätzen und bei Frequenzen dicht an der Nyquistfrequenz auf; reale Geräte haben so tiefen Speicher, dass sie dort unsichtbar bleibt. Unter den beiden oberen Reglern stehen Eingabefelder für genaue Werte; ohne Einheit gilt kHz beziehungsweise kSa/s, mit Einheit sind auch Angaben wie „20 Hz“ oder „0,8 MHz“ möglich. Die Sample-Phase verschiebt das gesamte Sample-Raster gegenüber dem Signal; 360° entsprechen einem vollen Sample-Intervall Ts = 1/fs.

▾ Frequenzbereich

Erklärung

Steuerung

kHz
kSa/s

Messwerte

Nyquistfrequenz
Samples je Periode
Angezeigte Grundfrequenz
Samples im Fenster
Darstellung

Kurvenfarben und Beschriftungen dunkeln mit ab, damit der Kontrast erhalten bleibt. Die Einstellung merkt sich der Browser.